Italienischer Spätsommer: Die Aromen, die jetzt auf den Teller gehören
Ende August ist in Italien eine besondere Zeit: Die letzten sonnengereiften Tomaten, Zucchini und Peperoni sind noch da, gleichzeitig kommen Feigen, Trauben und erste herbstlichere Aromen ins Spiel. Genau jetzt entstehen Gerichte, die leicht bleiben, aber schon etwas kräftiger schmecken dürfen.
Die letzten Tomaten des Sommers
Tomaten gehören noch immer zu den Stars. Ende August sind sie besonders aromatisch und brauchen nicht viel mehr als ein gutes Extra Vergine, etwas Basilikum und Meersalz.
Wer den Geschmack des Sommers noch etwas länger geniessen möchte, kann auf Pomodori Secchi oder Pomodorini Semidry zurückgreifen. Sie bringen konzentriertes Tomatenaroma in Salate, Gemüsegerichte oder auf geröstetes Brot.
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Jetzt ist Zeit für Auberginen & Peperoni
Auberginen und Peperoni passen perfekt in diese Übergangszeit. Sie lassen sich grillen, schmoren oder im Ofen rösten und werden dabei besonders aromatisch.
Typisch italienisch wird es mit Oliven, Kapern, Knoblauch und einem kräftigen Olivenöl. Aus diesen Zutaten entstehen Klassiker wie Caponata – oder ganz unkomplizierte Gemüsegerichte für den Alltag.
Küchentipp: Geröstete Peperoni mit Sardellen und Olivenöl kombinieren. Die Sardellen geben Würze und Tiefe, ohne das Gericht schwer zu machen.
Feigen, Trauben & Pfirsiche: Der Spätsommer wird süsser
Jetzt beginnt die Zeit, in der süsse Früchte wunderbar mit herzhaften Zutaten kombiniert werden.
Feigen mit Parmigiano, Pfirsiche mit Prosciutto oder Trauben zu einem kräftigen Käse – in der italienischen Küche sind süss-salzige Kombinationen längst Tradition.
Ein paar Tropfen Aceto Balsamico oder ein aromatisches Olivenöl machen daraus einen besonderen Teller, ohne dass viel Zubereitung nötig ist.
Die kleinen Zutaten machen den Unterschied
Gerade in dieser Jahreszeit lohnt sich ein Blick in die Vorratskammer. Kapern, Oliven, Sardellen und getrocknete Tomaten können aus einfachem Gemüse schnell ein Gericht mit italienischem Charakter machen.
Das Prinzip ist einfach: Frisches Gemüse + eine würzige Zutat + gutes Olivenöl = italienischer Spätsommer auf dem Teller.
Und was kommt danach?
Während Ende August noch die letzten Sommerzutaten dominieren, verändert sich die italienische Küche Anfang September langsam. Die Gerichte werden etwas kräftiger, die ersten Trauben und Feigen sind da und auch Pilze, Kürbis und andere herbstliche Zutaten lassen nicht mehr lange auf sich warten.
Der Spätsommer ist deshalb die perfekte Zeit für Gerichte, die beides verbinden: die Frische des Sommers und die ersten Aromen des Herbstes.
Produzenten-Highlight: Gemüse aus dem Süden Italiens
Besonders schön zeigt sich diese jahrhundertealte Küchenphilosophie bei Produzenten aus Süditalien. I Contadini aus dem Salento verarbeitet Gemüse direkt vor Ort und vereint im Antipasto grande del Salento gleich mehrere Zutaten aus diesem Beitrag – von Tomaten über Auberginen bis Zucchini – in einem einzigen Glas nativem Olivenöl extra.
Auch La Nicchia aus Sizilien führt diese Tradition fort: Ihre Salsa di Capperi e Acciughe, die wir bereits vorgestellt haben, zeigt, wie viel Charakter sich aus wenigen, gut eingelegten Zutaten gewinnen lässt.
Drei Ideen für Ihre August-Küche
Wenn es frisch sein soll
Tomaten mit Basilikum, Meersalz und einem fruchtigen Extra Vergine. Dazu etwas knuspriges Brot.
Wenn es mediterran und kräftig sein darf
Zucchini mit Kapern, Oliven und einem Schuss Essig. Etwas Chili sorgt für Spannung.
Wenn Sie etwas Besonderes möchten
Melone mit hauchdünnem Prosciutto oder Feigen mit Käse, Nüssen und ein paar Tropfen Balsamico.
Entdecken Sie unsere Auswahl an italienischen Gemüse-Spezialitäten, Olivenöl, Essig und weiteren Zutaten und bringen Sie den italienischen Spätsommer auf Ihren Teller.
Fazit
Ende August muss man sich noch nicht vom Sommer verabschieden. Reife Tomaten, Auberginen, Peperoni und Zucchini treffen auf Feigen, Trauben und kräftigere Begleiter wie Kapern, Oliven und Sardellen.
Viel braucht es dafür nicht – gute Zutaten, gutes Olivenöl und ein wenig italienische Küchenlogik.
FAQ
Was isst man Ende August in Italien?
Vor allem saisonales Gemüse wie Tomaten, Auberginen, Zucchini und Peperoni. Dazu kommen Feigen, Trauben und erste spätsommerliche Früchte.
Welche italienischen Zutaten passen in den Spätsommer?
Oliven, Kapern, Sardellen, getrocknete Tomaten und hochwertiges Olivenöl eignen sich besonders gut, um frisches Gemüse und Früchte zu ergänzen.
Was ist typisch für die italienische Küche im September?
Der Übergang vom Sommer zum Herbst: Leichte Gemüsegerichte bleiben auf dem Teller, während langsam Feigen, Trauben, Pilze und später auch Kürbis wichtiger werden.