Was bedeutet Tipo 00?
Die italienische Typenbezeichnung sagt nichts über die Stärke des Mehls aus, sondern über den Ausmahlungsgrad: Tipo 00 ist am feinsten ausgemahlen und enthält am wenigsten Schalenanteile, danach folgen Tipo 0, 1 und 2. Am nächsten kommt Tipo 00 dem Schweizer Weissmehl, ist aber feiner vermahlen.
Entscheidend für Pizza und Brot ist nicht die Zahl allein, sondern der Proteingehalt. Ein Tipo 00 mit hohem Proteinanteil hält lange Gehzeiten aus, ohne dass der Teig zusammenfällt. Genau dafür sind die Caputo-Mehle gemacht.
Das richtige Mehl für Pizza
Caputo Pizzeria ist der Klassiker aus den Pizzerien Neapels: ein Tipo 00, das für Gehzeiten von acht bis vierundzwanzig Stunden ausgelegt ist und im heissen Ofen einen luftigen, gefleckten Rand ergibt. Caputo Saccorosso ist etwas kräftiger und eignet sich für sehr lange Führung und weiche Teige.
Wenn es schnell gehen soll, greifen Sie stattdessen zu einem fertigen Boden aus unserer Kategorie Pizza. Dazu passen passierte Tomaten und Mozzarella.
Semola für Pasta, Kastanie und Kichererbse für alles andere
Semola di grano duro ist gemahlener Hartweizen, gelblich und leicht griffig. Sie ist die Basis für selbstgemachte Hartweizenpasta ohne Ei, etwa Orecchiette oder Cavatelli, und dient ausserdem als Arbeitsmehl, damit der Teig nicht klebt.
Glutenfrei wird es mit Kastanienmehl, das süsslich schmeckt und traditionell für Castagnaccio verwendet wird, und mit Kichererbsenmehl, der Basis der ligurischen Farinata. Weitere glutenfreie Produkte finden Sie unter glutenfreier Pasta und Hülsenfrüchten.
Häufige Fragen zu Mehl
Was ist Mehl Tipo 00 und was entspricht ihm in der Schweiz?
Tipo 00 ist die feinste italienische Ausmahlung mit dem geringsten Schalenanteil. Am ehesten vergleichbar ist es mit Schweizer Weissmehl, ist aber feiner vermahlen. Die Zahl sagt nichts über den Proteingehalt aus – dieser steht auf der Packung und entscheidet, wie lange der Teig gehen kann.
Welches Mehl eignet sich für Pizza?
Ein Tipo 00 mit hohem Proteingehalt, zum Beispiel Caputo Pizzeria. Es verträgt lange Gehzeiten und ergibt einen elastischen Teig mit luftigem Rand. Für sehr lange Führung und weichere Teige eignet sich Caputo Saccorosso.
Was ist Semola und wofür verwendet man sie?
Semola di grano duro ist gemahlener Hartweizen mit gelblicher Farbe und griffiger Struktur. Sie ist das klassische Mehl für Pasta ohne Ei sowie für Brot aus Süditalien. Ausserdem eignet sie sich als Arbeitsmehl beim Ausrollen.
Welches Mehl nimmt man für selbstgemachte Pasta?
Für Pasta ohne Ei Semola di grano duro, allein oder gemischt mit Wasser. Für Pasta mit Ei wird meist Tipo 00 verwendet, oft in Kombination mit etwas Semola für mehr Biss.
Welche glutenfreien Mehle gibt es?
Bei uns Kastanienmehl und Kichererbsenmehl, beide von Natur aus glutenfrei. Kastanienmehl ist süsslich und wird für Castagnaccio oder Gebäck verwendet, Kichererbsenmehl ist die Basis der ligurischen Farinata und eignet sich auch zum Panieren.
Wie lagert man Mehl richtig?
Trocken, kühl und gut verschlossen, am besten in einem luftdichten Behälter. Vollkorn- und Spezialmehle mit höherem Fettanteil, etwa Kastanienmehl, halten kürzer als helles Weizenmehl und sollten zügig aufgebraucht werden.