Vorgebackener Pizzateig statt selber kneten
Guter Pizzateig braucht Zeit: lange Gehzeit, das richtige Mehl und ein heisser Ofen. Genau das nehmen Ihnen vorgebackene Böden ab. Der Teig reift beim Produzenten über viele Stunden, wird schonend vorgebacken und gekühlt geliefert. Zu Hause belegen Sie ihn und backen ihn in wenigen Minuten fertig.
Das Ergebnis kommt einer Pizza aus dem Steinofen deutlich näher als Fertigteig aus der Rolle: aussen knusprig, innen luftig. Wer lieber selbst knetet, findet bei uns das passende Mehl.
Pinsa – die luftige Römerin
Die Pinsa ist die ovale, längliche Verwandte der Pizza aus Rom. Ihr Teig hat einen höheren Wasseranteil und geht deutlich länger, oft über 24 Stunden. Dadurch wird sie innen besonders luftig und aussen knusprig, bleibt aber leichter im Magen als eine klassische Pizza.
Bei uns finden Sie die Pinsa in zwei Formaten: die kleine Pinsella für eine Person und die 30-cm-Variante zum Teilen. Belegt wird sie sparsam – etwas Olivenöl, Tomate, Mozzarella und nach dem Backen ein paar Blätter Rucola oder Scheiben Schinken.
Richtig belegen und backen
Weniger ist mehr. Eine dünne Schicht passierte Tomaten mit Salz und Olivenöl, darauf abgetropfter Mozzarella. Zu viel Belag macht den Boden weich. Den Ofen so heiss wie möglich vorheizen und den Boden direkt auf ein heisses Blech oder einen Pizzastein geben.
Rohe Zutaten wie Salumi, Rucola oder Mortadella kommen erst nach dem Backen darauf. Dazu ein kräftiger Rotwein oder ein frischer Weisswein.
Häufige Fragen zu Pizzateig & Pinsa
Was ist der Unterschied zwischen Pizza und Pinsa?
Die Pinsa stammt aus Rom, ist oval statt rund und hat einen Teig mit höherem Wasseranteil und längerer Gehzeit. Dadurch ist sie innen luftiger, aussen knuspriger und gilt als bekömmlicher. Die klassische Pizza ist runder, dichter und schneller gemacht.
Wie backt man einen vorgebackenen Pizzaboden?
Ofen auf die höchste Stufe vorheizen, idealerweise mit Blech oder Pizzastein im Ofen. Den Boden belegen und direkt auf die heisse Fläche geben. Je nach Ofen sind es wenige Minuten, bis der Käse geschmolzen und der Rand goldbraun ist. Die genaue Zeit steht auf der Packung.
Muss man vorgebackene Böden auftauen?
Nein. Unsere Böden werden gekühlt geliefert, nicht tiefgefroren. Sie können direkt belegt und gebacken werden. Nehmen Sie sie kurz vorher aus dem Kühlschrank, damit sie Zimmertemperatur annehmen.
Gibt es glutenfreien Pizzateig?
Ja, die Pizza Base Vesuvio ist auch in einer glutenfreien Variante erhältlich. Sie wird gleich zubereitet wie die klassischen Böden.
Welches Mehl braucht man für selbstgemachten Pizzateig?
Klassisch ein italienisches Weichweizenmehl Tipo 00, zum Beispiel Caputo Pizzeria. Es ist fein gemahlen und verträgt lange Gehzeiten. Die passenden Sorten finden Sie unter Mehl.
Womit belegt man eine Pinsa?
Sparsam und hochwertig: Tomate, Mozzarella, Olivenöl. Rohe Zutaten wie Rucola, Parmigiano-Späne oder Rohschinken kommen erst nach dem Backen darauf, damit sie frisch bleiben.