Pesto – mehr als Basilikum
Pesto Genovese mit Basilikum, Pinienkernen und Parmigiano ist der Klassiker – doch die Welt der Pesti ist weit grösser. Pesto Rosso aus getrockneten Tomaten, Pistazienpesto aus Sizilien, Trüffelpesto für besondere Anlässe: Jede Variante bringt ihren eigenen Charakter mit.
Achten Sie auf die Zutatenliste: Ein gutes Pesto kommt mit wenigen, hochwertigen Zutaten aus – ohne Füllstoffe, ohne Konservierung. Hochwertiges Olivenöl statt Sonnenblumenöl macht den Unterschied.
Passata, Pelati, Concentrato
Hinter diesen Begriffen stecken ganz unterschiedliche Produkte für verschiedene Einsätze. Passata ist die fein passierte Basis für schnelle Saucen. Pelati sind geschälte Ganztomaten, ideal für langsam gekochte Ragùs. Concentrato (Tomatenmark) intensiviert den Geschmack, ohne viel Flüssigkeit hinzuzufügen.
Die besten Tomatenprodukte stammen aus dem Süden Italiens – allen voran die San Marzano Tomate, die dank ihrer Süsse und ihres geringen Säuregehalts als Goldstandard gilt.
Ragù & Bolognese
Ein echtes Ragù alla Bolognese hat wenig mit der «Bolognese-Sauce» gemein, die man ausserhalb Italiens kennt. Wenig Tomate, viel Fleisch, langsam geschmort – das ist das Originalrezept aus Bologna. Daneben gibt es regionale Varianten wie das Ragù Napoletano oder die Amatriciana aus dem Latium, die mit Guanciale und Pecorino arbeitet.
Bei Vieni finden Sie sowohl fertige Ragùs als auch alle Zutaten, um Ihre eigene Version zu kochen: hochwertige Tomatenprodukte, Guanciale, Pecorino und Pasta, die dazu passt.
Häufige Fragen zu Saucen
Was ist der Unterschied zwischen Passata und Pelati?
Passata ist fein passierte, sämige Tomate – ideal für schnelle, glatte Saucen. Pelati sind geschälte Ganztomaten in eigenem Saft, die man beim Kochen selbst zerdrückt. Sie eignen sich besser für Ragùs und Saucen mit Stückchen.
Wie viel Sauce braucht man pro Person?
Für Pastasaucen rechnet man mit ca. 80–150 g pro Person, je nach Art der Sauce. Bei einer leichten Tomatensauce eher mehr, bei einem gehaltvollen Pesto eher weniger.
Wie erkennt man ein gutes Pesto?
Kurze Zutatenliste, hochwertiges Olivenöl (kein Sonnenblumenöl), klarer Geschmack ohne bittere Note. Viele industrielle Pesti ersetzen Pinienkerne durch Cashews und Parmigiano durch günstigere Käsesorten.
Welche Sauce passt zu welcher Pasta?
Leichtere, glatte Saucen wie Pesto oder eine einfache Tomatensauce passen zu langen, glatten Formaten wie Spaghetti oder Linguine. Stückige Ragùs und cremige Saucen funktionieren besser mit gerippten oder röhrenförmigen Formen wie Rigatoni, Penne oder Paccheri.
Kann man Pesto einfrieren?
Ja – am besten portionsweise in Eiswürfelformen. Vor dem Einfrieren eine dünne Schicht Olivenöl obendrauf geben, damit das Pesto nicht oxidiert und braun wird. So hält es sich mehrere Monate.