Was sind Pestati und Patè?
«Pestati» kommt von pestare, zerstossen. Gemeint sind grob oder fein zerkleinerte Zubereitungen aus Gemüse, Oliven, Kräutern oder Kapern, die in Olivenöl eingelegt werden. Patè bezeichnet die feinere, streichfähige Variante, Crema die besonders cremige.
Der Reiz liegt in der Konzentration: Weil das Gemüse reduziert wird, schmeckt ein Löffel intensiver als eine ganze Portion frisch. Deshalb sind Pestati mehr als Brotaufstrich – sie sind eine Würzreserve für die Küche.
Bruschetta & Crostini richtig belegen
Für eine gute Bruschetta wird kräftiges Brot geröstet, noch warm mit einer halben Knoblauchzehe abgerieben und mit Olivenöl beträufelt. Darauf kommt der Belag: klassisch Tomate und Basilikum, oder eben ein Patè aus Artischocken, Oliven oder getrockneten Tomaten. Crostini sind die kleinere, dünner geschnittene Variante – ideal für den Apéro, weil sie in zwei Bissen gehen.
Ein Tipp: Erst das Öl, dann der Aufstrich. So zieht das Brot nicht durch und bleibt knusprig. Wer mag, hobelt noch etwas Parmigiano darüber.
Vom Apéro bis in die Pfanne
Auf der Apéro-Platte stehen Pestati neben Antipasti, Oliven, Salumi und Käse. Zwei bis drei Gläser mit unterschiedlichem Charakter genügen: etwas Mildes wie Artischocke, etwas Kräftiges wie Olive, etwas Scharfes wie Peperoncino.
In der Küche sind sie eine Abkürzung: Ein Löffel Patè in eine Sauce oder direkt zu Pasta gerührt, mit etwas Kochwasser gestreckt, und das Abendessen steht. Auch unter Frischkäse gemischt oder als Füllung für Gemüse machen sie sich gut. Dazu passt ein frischer Weisswein.
Häufige Fragen zu Pestati & Patè
Was ist der Unterschied zwischen Bruschetta und Crostini?
Bruschetta wird aus dickeren Scheiben kräftigen Brots gemacht, geröstet, mit Knoblauch abgerieben und mit Olivenöl beträufelt. Crostini sind kleiner und dünner geschnitten, oft aus feinerem Brot, und werden meist als Häppchen serviert. Der Belag kann bei beiden derselbe sein.
Was gehört auf eine Bruschetta?
Klassisch reife Tomaten mit Basilikum, Olivenöl und Salz. Genauso gut funktionieren Patè aus Artischocken, schwarzen oder grünen Oliven, getrockneten Tomaten oder Peperoni. Wichtig ist die Reihenfolge: erst Öl, dann Belag, damit das Brot knusprig bleibt.
Was sind Pestati?
Pestati sind zerstossene Zubereitungen aus Gemüse, Oliven oder Kräutern in Olivenöl. Patè ist die feiner gemahlene, streichfähige Variante, Crema die besonders cremige. Alle drei eignen sich für Brot, als Apéro-Dip oder zum Verfeinern von Saucen.
Wie lange sind Patè nach dem Öffnen haltbar?
Nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb weniger Tage aufbrauchen. Wichtig: Der Inhalt sollte immer mit Öl bedeckt sein. Mit einem sauberen Löffel entnehmen und das Öl bei Bedarf mit etwas Olivenöl auffüllen.
Wofür kann man Patè ausser für Brot verwenden?
Ein Löffel in eine Pastasauce gerührt gibt Tiefe. Ausserdem als Füllung für Gemüse oder Teigwaren, unter Frischkäse gemischt als Dip, zu gegrilltem Fleisch und Fisch oder als Basis für ein Sandwich.
Wie viel rechnet man für einen Apéro pro Person?
Ein Glas mit 90 bis 180 g reicht für etwa vier bis sechs Personen als Teil einer Platte. Planen Sie zwei bis drei verschiedene Sorten ein, damit mild, kräftig und scharf vertreten sind.