Was sind Salumi?
«Salumi» ist der Sammelbegriff für italienische Wurst- und Pökelwaren aus Schweinefleisch. Dazu zählen luftgetrocknete Salami, Streichwürste wie Nduja, gekochte Spezialitäten wie Cotechino und feine Rohschinken. Jede Region hat ihre eigenen Rezepte, Gewürze und Reifemethoden.
Gemeinsam ist ihnen das Handwerk: gutes Fleisch, sorgfältige Würzung und Zeit. Genau das schmeckt man – pur, auf Brot oder als Teil einer Antipasti-Platte.
Regionale Spezialitäten
Hinter diesen Begriffen stecken ganz unterschiedliche Produkte für verschiedene Einsätze. Passata ist die fein passierte Basis für schnelle Saucen. Pelati sind geschälte Ganztomaten, ideal für langsam gekochte Ragùs. Concentrato (Tomatenmark) intensiviert den Geschmack, ohne viel Flüssigkeit hinzuzufügen.
Die besten Tomatenprodukte stammen aus dem Süden Italiens – allen voran die San Marzano Tomate, die dank ihrer Süsse und ihres geringen Säuregehalts als Goldstandard gilt.
Salumi richtig servieren
Salumi kommen bei Zimmertemperatur am besten zur Geltung – nehmen Sie sie rechtzeitig aus dem Kühlschrank. Dünn aufgeschnitten entfalten sie ihr volles Aroma. Auf einer Platte kombiniert man am besten mild und kräftig, dazu Käse, Antipasti und frisches Brot.
Ein kräftiger Rotwein rundet das Ganze ab. Wer es klassisch mag, ergänzt Schinken wie Prosciutto di Parma.
Häufige Fragen zu Salumi
Was bedeutet «Salumi»?
Salumi ist der italienische Sammelbegriff für Wurst- und Pökelwaren aus Schweinefleisch – von luftgetrockneter Salami über Streichwürste wie Nduja bis zu Rohschinken. Nicht zu verwechseln mit «Salumeria», dem Feinkostgeschäft.
Was ist der Unterschied zwischen Salami und Salumi?
Salami ist eine einzelne, luftgetrocknete Wurstsorte. Salumi ist der Oberbegriff für alle italienischen Wurst- und Schinkenspezialitäten – die Salami ist also eine Untergruppe der Salumi.
Was ist Nduja?
Nduja ist eine streichfähige, scharfe Wurstspezialität aus Kalabrien, hergestellt mit viel Peperoncino. Sie eignet sich hervorragend auf Brot, in Pastasaucen oder auf Pizza.
Wie bewahrt man Salumi auf?
Gekühlt und gut verpackt. Angeschnittene Salami hält sich im Kühlschrank am längsten, wenn die Schnittfläche abgedeckt ist. Vor dem Servieren rechtzeitig herausnehmen – bei Zimmertemperatur schmecken Salumi am besten.
Wie viel Salumi rechnet man pro Person?
Für einen Apéro rechnet man rund 50–80 g pro Person, als Hauptbestandteil einer Platte eher 100–120 g. Eine Mischung aus mild und kräftig sorgt für Abwechslung.