Italien: von Apulien bis Südtirol
Italien ist der Ursprung unseres Sortiments. Aus Apulien kommen die südlichen Kraftpakete: Primitivo, tiefdunkel und wärmend, und Negroamaro mit seiner herben Note. Sizilien steuert Nero d'Avola bei, die Toskana Sangiovese, das Piemont seine strukturierten Roten. Aus Venetien und Südtirol stammen die frischen Weissweine.
Der Vorteil einheimischer Rebsorten: Sie sind gewachsen mit der Küche ihrer Region. Ein Primitivo passt deshalb wie selbstverständlich zu Salumi und kräftiger Pasta.
Frankreich: Bordeaux, Chablis & Champagne
Der französische Teil unseres Sortiments hat seinen Schwerpunkt in Bordeaux. Von Saint-Estèphe über Margaux bis Saint-Émilion führen wir eine ganze Reihe von Châteaux, vom zugänglichen Cru Bourgeois bis zum klassifizierten Gewächs. Diese Weine sind auf Reife angelegt und gewinnen mit den Jahren.
Dazu kommen mineralischer Chablis aus dem Burgund, Sauvignon Blanc von der Loire und Champagner von Häusern wie Bollinger, Laurent-Perrier und Louis Roederer – die klassische Wahl zum Apéro und zu Käse.
Spanien, Schweiz und was dazu passt
Aus Spanien führen wir Mencía aus dem Bierzo und Albariño aus Rias Baixas – zwei Regionen, die für Frische und Herkunftscharakter stehen statt für Wucht. Und weil wir in der Schweiz zu Hause sind, gehören auch Chasselas aus der Waadt und Merlot aus dem Tessin dazu.
Beim Kombinieren hilft eine einfache Regel: Je kräftiger das Gericht, desto kräftiger der Wein. Zu Fleischspezialitäten und gereiftem Hartkäse ein strukturierter Roter, zu Antipasti und Fisch ein frischer Weisser, zum Apéro Schaumwein.
Häufige Fragen zu Wein
Aus welchen Ländern stammen Ihre Weine?
Aus Italien, Frankreich, Spanien und der Schweiz. Der Schwerpunkt liegt auf Italien und Bordeaux, ergänzt um Chablis, Loire, Champagne, Bierzo, Rias Baixas sowie Waadt und Tessin.
Was zeichnet Primitivo aus?
Primitivo stammt überwiegend aus Apulien und ergibt tiefdunkle, vollmundige Rotweine mit Aromen von reifen Beeren, Pflaumen und Gewürzen. Er ist wärmend und zugänglich. Der Primitivo di Manduria aus dem gleichnamigen Gebiet gilt als die profilierteste Ausprägung.
Prosecco, Spumante oder Champagner – was ist der Unterschied?
Spumante ist der italienische Oberbegriff für Schaumwein. Prosecco ist ein bestimmter Spumante aus Venetien und dem Friaul, meist aus der Glera-Traube und im Tank vergoren – fruchtig und zugänglich. Champagner kommt ausschliesslich aus der Champagne und reift in der Flasche, was ihm mehr Struktur und Hefearomen gibt.
Was bedeuten DOC, DOCG und IGT?
Es sind die italienischen Herkunftsbezeichnungen. IGT steht für eine geografische Angabe mit relativ freien Regeln. DOC ist enger gefasst und kontrolliert. DOCG ist die höchste Stufe mit zusätzlicher Garantie und strengeren Vorgaben. Eine höhere Stufe bedeutet mehr Reglementierung, nicht automatisch mehr Genuss – viele hervorragende Weine sind bewusst IGT.
Welcher Wein passt zu welchem Essen?
Als Faustregel: Je kräftiger das Gericht, desto kräftiger der Wein. Strukturierte Rote zu rotem Fleisch, Wild und gereiftem Hartkäse. Frische Weisse zu Fisch, Gemüse und jungem Käse. Schaumwein zum Apéro und zu frittierten Vorspeisen. Bei regionalen Gerichten funktioniert der Wein aus derselben Region fast immer.
Wie lagert man Wein richtig?
Kühl, dunkel und möglichst gleichmässig temperiert, ideal zwischen 10 und 14 Grad. Flaschen mit Naturkork liegend lagern, damit der Korken feucht bleibt. Starke Temperaturschwankungen, Licht und Vibrationen schaden mehr als ein paar Grad zu viel.